Die Liebesdienerin Phryne aus dem antiken Griechenland war wegen eines Vergehens der Asebie (Gottlosigkeit) angeklagt und wurde in Athen vor den Areopag gestellt. Ihr Verteidiger Hyperides griff zu einem massiven Mittel, als er dem Volksgericht als Zeichen der Unschuld Phrynes nackte Brust präsentierte.
Phryne vor den Richtern
Jean-Léon Gérôme
1861
Die Beschwörung von Schönheit, Freiheit und Unschuld verfehlte ihren Eindruck auf die Richter nicht: Sie sprachen Phryne frei. Diese Szene verewigte der französische Maler Jean-Léon Gérôme im Jahr 1861.

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